Patientendaten, Mandantenakten, Finanzdaten — Freie Berufe verwalten Informationen, die unter besonderem rechtlichem Schutz stehen. Eine Datenpanne löst nicht nur DSGVO-Bußgelder aus, sondern kann Haftpflichtansprüche, Standesrechtsverletzungen und im schlimmsten Fall den Verlust Ihrer Zulassung bedeuten.
Wählen Sie Ihre Berufsgruppe — wir zeigen Ihnen die spezifischen Gefahren und was Sie konkret absichern sollten.
Patientendaten gehören zur sensibelsten Kategorie personenbezogener Daten. Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt — eine Datenpanne löst unmittelbar Meldepflichten und Haftungsrisiken aus. Gleichzeitig sind Arztpraxen durch knappe IT-Ressourcen und veraltete Systeme besonders anfällig.
Mandantenakten enthalten hochsensible Informationen — Unternehmensgeheimnisse, persönliche Konflikte, Finanzstrategien. Anwaltliche Verschwiegenheitspflicht ist berufsrechtlich verankert. Ein Datenleck kann Mandate, Reputation und Zulassung kosten. Gleichzeitig sind Kanzleien häufiges Ziel gezielter Spionageangriffe.
Finanzunterlagen, Steuererklärungen, Jahresabschlüsse — Steuerberater verwalten die Geschäftsgeheimnisse ihrer Mandanten. Angreifer suchen gezielt nach diesen Daten für Erpressung, Wirtschaftsspionage und Identitätsbetrug. Die Berufsverschwiegenheit ist gesetzlich vorgeschrieben.
Planungsunterlagen, CAD-Daten und Ausschreibungsunterlagen haben erheblichen wirtschaftlichen Wert — für Auftraggeber und Konkurrenten. Darüber hinaus entstehen bei Cyberangriffen direkte Projektrisiken: Terminverzögerungen, Planungsverlust und Haftung gegenüber Auftraggebern.
Nicht alle Daten sind gleich. Gesundheitsdaten, Rechtsberatungsdaten und Finanzdaten unterliegen besonderen Schutzpflichten — mit entsprechend höheren Konsequenzen bei Verletzungen.
Nach Art. 33 DSGVO müssen Datenpannen innerhalb von 72 Stunden bei der zuständigen Datenschutzbehörde gemeldet werden. Bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Gesundheitsdaten, rechtliche Beratungsdaten) sind zusätzlich betroffene Personen direkt zu benachrichtigen. Die Kosten für diese Meldungen, Benachrichtigungsservices und juristische Begleitung trägt die Cyberversicherung. Hinzu kommen mögliche Bußgelder bis 20 Mio. € sowie Schadensersatzansprüche betroffener Personen.
Als Makler mit Marktzugang finden wir Produkte, die die besonderen Anforderungen Freier Berufe adressieren — von DSGVO-Meldepflichten bis zur Berufsrechtberatung.
Alle Kosten für die Meldung bei Datenschutzbehörden, Benachrichtigung betroffener Personen, Call-Center-Services und behördliche Kommunikation nach einer Datenpanne.
StandardDSGVO-Bußgelder im versicherten Rahmen sowie Rechtskosten bei behördlichen Ermittlungsverfahren oder standesrechtlichen Verfahren infolge einer Datenpanne.
StandardVollständige Übernahme der IT-Forensik-, System- und Datenwiederbeschaffungskosten — inklusive Praxissoftware, DATEV, CAD-Daten und Kanzleisystemen.
StandardEntgangener Umsatz während des Ausfalls: Honorarausfall, laufende Kosten, Mehraufwand für Notbetrieb — ohne Entschädigungsdeckel für die Dauer des Vorfalls.
StandardSchadensersatzansprüche von Mandanten oder Patienten infolge der Datenpanne — Anwaltskosten, Gerichtskosten, Vergleichskosten vollständig abgedeckt.
StandardProfessionelle PR-Berater schützen Ihren Ruf nach einer Datenpanne — besonders wichtig bei Freien Berufen, wo Vertrauen das zentrale Kapital ist.
StandardSpezialisiertes Incident-Response-Team — sofortige Reaktion auch an Wochenenden und Feiertagen. Entscheidend, wenn Fristen laufen oder die Praxis stillsteht.
StandardVerluste durch gefälschte Überweisungsanweisungen, CEO-Fraud und betrügerische Mandantenimitation — optionaler Baustein für besonders exponierte Kanzleien.
OptionalSchwachstellenscans, Phishing-Simulationen, E-Mail-Security — bei führenden Produkten kostenfrei inklusive. Und: wer Präventionstools nutzt, zahlt weniger Prämie.
Je nach Anbieter inklusiveKeine Theorie — dokumentierte Schadensmuster aus der Praxis Freier Berufe.
Praxissoftware mit 4.800 Patientendatensätzen verschlüsselt. Praxis 6 Tage komplett außer Betrieb. DSGVO-Meldung in 72h erforderlich. Forensik, Systemwiederherstellung, Patientenbenachrichtigung, Datenschutzbehörde — der Aufwand überwältigt die 3-Personen-Praxis.
Kanzleimitarbeiterin öffnet Phishing-Mail. Angreifer erhält Zugang zur Kanzleisoftware und kopiert vertrauliche Mandantenakten eines M&A-Vorgangs. Mandant kündigt und macht Schadensersatz geltend. Berufsrechtliches Verfahren wird eingeleitet.
Gestohlene DATEV-Zugangsdaten ermöglichen Angreifern Zugriff auf Finanzdaten von 67 Mandanten. Kanzlei muss alle Mandanten benachrichtigen, DSGVO-Meldung erstatten und nachweisen, dass keine Daten manipuliert wurden. Vertrauensverlust bei mehreren Großmandanten.
CAD-Daten, Ausführungspläne und Ausschreibungsunterlagen eines 3,2 Mio. €-Projekts verschlüsselt. Kein vollständiges Backup. Baugenehmigung verzögert sich um 8 Wochen. Auftraggeber macht Vertragsstrafe geltend. Büro muss Planungen teilweise neu erstellen.
Standardpolicen für KMU greifen bei Freien Berufen oft nicht optimal. Wir kennen die berufsrechtlichen Besonderheiten — und prüfen, welche Produkte am Markt die spezifischen Risiken von Ärzten, Anwälten, Steuerberatern und Architekten wirklich abdecken.
Besonders wichtig bei Freien Berufen:
Achten Sie darauf, dass die Police explizit berufsrechtliche Konsequenzen, DSGVO-spezifische Meldekostenerstattung und Strafrechtsschutz bei Datenpannen einschließt. Wir prüfen das für Sie.
Als Makler mit Marktzugang finden wir den Schutz, der die berufsrechtlichen Besonderheiten Ihrer Fachrichtung wirklich abdeckt. Kostenlose Erstberatung in 30 Minuten — persönlich mit Sven Feder.