2023 stiegen Ransomware-Angriffe auf Industrieunternehmen um 50 %. Vernetzte Maschinen, ERP-Systeme und OT-Netzwerke sind hochattraktive Ziele. Reale Fallstudien zeigen: Schäden über 500.000 € entstehen innerhalb weniger Tage — oft durch eine einzige Phishing-Mail.
Ein Cyberangriff trifft Industriebetriebe nicht nur in der IT — er greift direkt in Produktion, Logistik und Auftragsmanagement ein.
Keine Szenarien. Keine Schätzungen. Dokumentierte Vorfälle aus der Industrie — mit exakten Schadenszahlen.
Ein Buchhaltungsmitarbeiter gibt nach einer Phishing-Mail seine Zugangsdaten preis. Der Angreifer erhält Administratorrechte, dringt in das OT-Netzwerk ein und startet Ransomware. Büroarbeitsplätze, ERP-System und Produktionsmaschinen werden vollständig verschlüsselt. 6 Tage Totalausfall — Produktion, Aufträge, Logistik.
Produktionsmaschinen mit ungenutzten, nie aktualisierten Internetverbindungen. Ein Angreifer findet die Schwachstelle, nutzt ein schwaches Passwort — Ransomware stoppt alle Automaten. Kein Backup. Rekonfiguration je Maschine: bis zu einem halben Tag. Der Angriff trifft die Produktionsspitze vor den Feiertagen — maximaler Schaden.
Der ERP-Entwickler des Betriebs wird gehackt. Über die vertrauenswürdige Netzwerkverbindung dringt der Angreifer in die Fabrik ein — und zerstört alle Arbeitsstationen sowie OT-Server. Teils handwerkliche Fertigung hilft nicht: Automatenhttps, Fertigungspläne und Qualitätssicherung sind außer Betrieb. 100 % IT-Abhängigkeit trotz manueller Prozesse.
Prävention halbiert die Schadenshäufigkeit. Diese Maßnahmen haben den größten Effekt — und wirken sich direkt auf Ihre Versicherungsprämie aus.
IT-Infrastruktur und industrielle Produktionssysteme (OT) müssen in getrennten Netzwerken liegen. Eine Verbindung ist möglich, muss aber durch eine Firewall gesichert sein.
Produktionsmaschinen mit ungenutzten Internetanschlüssen müssen in einer separaten, nicht erreichbaren Zone betrieben werden — auch wenn die Verbindung nie genutzt wird.
Regelmäßige Backups aller Automatenkonfigurationen auf getrennten, unveränderlichen Medien. Im Angriffsfall entscheidet das über Stunden — nicht Tage — Wiederanlaufzeit.
Alle Zugänge — ERP, Remote-Desktop, VPN — mit 2FA absichern. Eine gestohlene Zugangsdaten-Kombination allein reicht dann nicht mehr für einen erfolgreichen Einbruch.
Veraltete Betriebssysteme auf Maschinen und Servern sind das häufigste Einfallstor. Regelmäßige Updates und Patch-Management für alle Systeme — auch in der Fertigung.
Phishing-Simulationen und Security-Awareness-Trainings senken das Risiko menschlicher Fehler drastisch. Der Mensch bleibt das häufigste Einfallstor — auch in der Industrie.
Als Makler auf Ihrer Seite analysieren wir Ihre konkrete Risikolage — IT-Abhängigkeit, OT-Vernetzung, Saisonalität — und finden das Produkt, das im Ernstfall wirklich zahlt.
Entscheidend für Industriebetriebe:
Achten Sie auf Produkte ohne Entschädigungsgrenze für Betriebsverluste. Viele Standardpolicen deckeln den Betriebsausfall — genau das ist bei einem langen Produktionsstopp existenzbedrohend.
Betriebsunterbrechungsschutz ohne Leistungsobergrenzen für den entgangenen Gewinn — für die gesamte Dauer des Ausfalls.
IT-Forensik, Maschinenrekonfiguration, Systemwiederherstellung und Datenwiederbeschaffung — vollständig abgedeckt.
Spezialisiertes Incident-Response-Team — Reaktion in unter 3 Minuten. 75 % der Ransomware-Betroffenen wieder betriebsbereit in unter einer Woche.
Schutz auch bei Angriffen über Lieferanten, ERP-Entwickler oder externe Dienstleister — inklusive Drittschaden-Haftung.
Externe Schwachstellenscans, Phishing-Simulation, OT-Monitoring — bei führenden Produkten kostenfrei im Vertrag enthalten.
Vorfälle werden transparent dokumentiert — wichtig für Meldepflichten nach NIS2 und für die Nachweisbarkeit gegenüber Behörden.
Als Makler auf Ihrer Seite analysieren wir Ihr individuelles Industrierisiko und finden den Schutz, der im Ernstfall wirklich zahlt — ohne Leistungsdeckel, mit 24/7-CERT und aktiver Prävention.